GEA Geräte kühlen Sensationsfund aus Bronzezeit


Die Wissenschaftler im gleichnamigen Freilandmuseum möchten die prähistorischen Funde nun über zwei Jahre hinweg durch Besprühen mit Wasser und synthetischem Wachs (Polyethylenglycol) fachkundig konservieren. Erst danach kann das Holz Schritt für Schritt getrocknet werden, ohne zu reißen – ein Verfahren, das sich bereits bei der Konservierung des 1545 untergegangenen Kriegsschiffes „Mary Rose“ bewährt hat.
Luftkühler von Gea
Die Archäologen gehen ihrer Arbeit in einem Kühlraum nach; Museumsbesucher können das Geschehen zu bestimmten Zeiten durch Fenster mit Doppelverglasung verfolgen. Die Arbeit im Kühlraum findet bei weniger als 5 °C statt, um die Boote in bestem Zustand zu erhalten. Die Temperatur stellen die beiden gegenüberliegend installierten GEA Searle-Luftkühler sicher. Bereits ein Kühler würde ausreichen, um den Raum zu temperieren, so dass Wartungsarbeiten an einem der Geräte problemlos erfolgen können. Zur Kälteerzeugung dienen halbhermetische Verdichter von Copeland (P8LL-40X-EWL).
Große historische Bedeutung
Einzelne Einbäume tauchen häufiger auf, meistens bei Rohrlegearbeiten. Acht Boote auf einmal zu finden ist dagegen einzigartig und womöglich von größerer historischer Bedeutung als die Entdeckung der „Mary Rose“. Das größte Boot misst 8,5 m in der Länge, das kleinste ist 3,5 m lang. Sechs Einbäume sind aus Eiche, jeweils einer aus Linde und Erle. Wie geschickt unsere Vorfahren im Umgang mit Holz waren, belegen Reparaturarbeiten wie Holzpflöcke zum Stopfen und Tragegriffe. Eines der Wasserfahrzeuge war sogar mit Lehm gegen Feuchtigkeit isoliert. Rätsel gibt den Wissenschaftlern ein kreuz und quer eingeritztes Muster auf, das einen der Einbäume ziert.
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